Technische Geräte für körperlich beeinträchtigte Kinder und Jugendliche

Kooperation mit Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg

Vier Studenten der Hochschule Augsburg planen im Zuge einer Projektarbeit an einer technisch raffinierten und modernen Umsetzung der bekannten „Carrera-Bahn“ für körperlich eingeschränkte Bewohner des Fritz-Felsenstein-Haus. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf die Vereinfachung der Bedienung in Bezug auf die nicht vorhandenen feinmotorischen Bewegungen, welche für die Regelung der Geschwindigkeit benötigt werden. Dies soll mit Hilfe einer Ansteuerung durch einfaches Betätigen eines Tasters umgangen werden.

Der Spaß aller Beteiligten soll dabei stets im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund haben sich die vier Jungs aus dem Projektteam etwas Besonderes einfallen lassen. „Wir haben uns nicht für die konventionelle „Carrera-Bahn“ der Marke Carrera entschieden, sondern für eine Neuentwicklung mit dem Namen „Anki Overdrive“ der Firma Anki. Die Entscheidung fiel aufgrund vieler Vorteile für die Realisierung einer körperlich eingeschränkten Steuerung. Man hat keine Abnutzung der Stromkontakte, da diese Autos mit Akku ausgestattet sind und ihren Strom nicht aus der Rennbahn beziehen. Die Autos scannen nach dem Prinzip einer optischen Maus die gesamte Strecke. Durch dieses Prinzip ist es möglich, dass die Autos bei einem Unfall selbständig auf die Strecke zurückfinden. Dadurch können die Pfleger entlastet werden, da die Autos bei einem Unfall nicht wieder in die Bahn gelegt werden müssen.“

Technisch soll das Ganze unter anderem mit dem neuen Raspberry Pi 3 in Verbindung mit unseren S.USV pi solutions Produkten umgesetzt werden. Wir arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich mit Hochschulen und Universitäten zusammen und wollen auch bei dieser interessanten Idee dazu beitragen, ein erfolgreiches Projekt umzusetzen. Aus diesem Grund unterstützen wir die Hochschule Augsburg diesbezüglich gerne mit unserem Know-How und stellen selbstverständlich entsprechend unsere Produkte zu Verfügung. Wir wünschen den vier Studenten Norbert Egg, Florian Kisch, Max Krause und Bastian Fries alles Gute für eine ideale Umsetzung.

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